Informationen zu den Tablet-Klassen an der Wittekind-Realschule

-02-17-Tag-d-o-Tuer iPad-Klassen-
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Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte der zukünftigen 5. Klassen,

die Schülerinnen und Schüler der Wittekind-Realschule arbeiten seit dem Schuljahr 2014/15 im Unterricht und zu Hause nicht nur mit Heften und Büchern, sondern auch mit digitalen Medien. Jeweils zu Beginn der 7. Klasse schaffen sie dazu ein iPad als persönliches Arbeitsgerät an.

Die computergestützte Arbeit wird für Ihre Kinder dann im Laufe des 6. Schuljahrgangs beginnen. Während des 5. und 6. Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler in diesen Klassen auf die Arbeit mit einem Notebook, Tablet-PC o. ä. vorbereitet. Die Wahl des mobilen Endgerätes wird entsprechend der technischen Entwicklung und der pädagogischen Erfordernissen im Laufe des 6. Schuljahres geschehen. Bitte lesen Sie die folgenden Informationen zu den Tablet-Klassen sorgfältig durch und bestätigen Sie dann auf dem Anmeldebogen Ihr Einverständnis. Informieren Sie sich gerne auch auf den entsprechenden Seiten auf unserer Homepage über die iPad-Klassen.

Schon lange legen wir Wert darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler lernen zusammenzuarbeiten, aktuelle Medien zu nutzen und Inhalte über Fächergrenzen hinaus zu verknüpfen. Digitale Dokumente ermöglichen hierbei eine erhebliche Verbesserung dieser Arbeit. Durch die persönlichen, ständig verfügbaren Computer können wir in diesem Bereich ein deutlich höheres Niveau erzielen, ohne Abstriche bei den Fachinhalten machen zu müssen. Gleichzeitig gehört der kompetente Umgang mit den digitalen Medien heute unbedingt zur Zukunftsfähigkeit und stellt für die Schülerrinnen und Schüler einen Realitätsbezug zum Alltag da.

Seit 2013 arbeiten wir intensiv daran, an unserer Schule, beginnend mit der Klasse 7, Tablet-Klassen einzurichten. Seit dem Schuljahr 2017/2018 haben wir nun fünf Tablet-Klassen und es werden immer mehr. Unser Ziel ist es, dass im den kommenden Jahren, ab der 7. Klasse, alle unsere Klassen zu einer Tablet-Klasse geworden sind.

Um dies zu ermöglichen, bilden sich unsere Lehrkräfte regelmäßig weiter. Sowohl unsere Kollegen als auch unsere erfahrenen Schülerinnen und Schüler arbeiten als Multiplikatoren, um den Tablet-Einsatz zu verbessern.

Warum mobile Computer in der Schule?

  • Moderne Technik ist Teil des Schüleralltags. Der mobile Computer als Lern- und Arbeitsgerät in der Schule knüpft daran an und zeigt, dass Computer und Internet nicht nur zum Spielen da sind. Dies wird insbesondere durch die ständige Verfügbarkeit der mobilen Computer gefördert. Das Arbeiten mit Computertechnologien ist dann für Schülerinnen und Schüler Routine und nicht, wie das gelegentliche Aufsuchen von Computerräumen, ein besonderes Ereignis.
  • Mobile Computer sind vielseitig. Die Anwendung reicht von schriftlichen, grafischen und bildlichen Darstellungen bis zu bewegten Bildern und Tonwiedergaben. Diese Vielseitigkeit hilft dem Verständnis schwieriger Sachverhalte und erleichtern das Lernen, da die Inhalte auf verschiedene Weise aufgenommen und gemerkt werden.
  • Mobile Computer erlauben einer Lehrkraft ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten als der übliche Unterricht. Er wird farbiger, abwechslungsreicher, anschaulicher. Mobile Computer machen den Unterricht interessant und schaffen mehr Freude am Lernen.
  • Mobile Computer unterstützen das selbstständige lernen im Unterricht, das Lernen in Arbeitsgruppen, den Informationsaustausch und die Präsentation von Arbeitsergebnissen. Auch zu Hause wird das selbständige Lernen gefördert, z.B. bei Internetrecherchen nach aktuellen Informationen für Referate.
  • Mobile Computer sind Arbeitsgeräte und Lernarchive zugleich. Gegenüber „fliegenden Arbeitsblätter“, Notizbüchlein, Hausaufgabenheften und einzelnen Fachheften erlauben die eine systematischere Ordnung für Informationen und Lernergebnisse in den einzelnen Fächern.
  • Persönliche Schülercomputer sind hochwertige Arbeitsgeräte; sie erfordern und fördern einen sorgfältigen und verantwortungsbewussten Umgang. Diese Sorgfallt kommt nicht nur dem lernen in der Schule zugute, sondern auch dem späteren (Berufs-) Leben.
  • Mobile Computer fördern das Verständnis und die Routine im Umgang mit moderner Technologie. Beides ist wichtig für eine Vielzahl von Berufen. Speziell für Mädchen ist die frühe Begegnung mit moderner Technik von großem Vorteil.

Erfahrungen

In einem zweijährigen Pilotdurchgang, beginnend im Schuljahr 2014/15, haben wir mit einer Klasse an der Wittekind-Realschule den Einsatz eines persönlichen Computers ab Klasse 7 intensiv erprobt und ausgewertet. Da unsere Erfahrung überaus positiv waren, möchten wir nun, dass jedes Kind von den Vorteilen eines persönlichen Gerätes profitieren kann.

Die Medienkompetenz konnte in dieser Klasse im Vergleich zu den Parallelklassen deutlich gesteigert werden. Projekt- und produktorientiertes Lernen konnten einen deutlich größeren Raum einnehmen.

Ausstattung

Die Wittekind-Realschule hat die notwendige Infrastruktur eingerichtet: eine professionelles WLAN stellt den Zugang zum Internet bereit. Projektoren in den Klassenräumen mit der Möglichkeit, drahtlos Inhalte über Apple-TV präsentieren zu können, sind installiert.

Gerätewahl

In einem aufwändigen Prozess hat sich das Kollegium für das iPad der Firma Apple, als Gerät für unsere Schülerinnen und Schüler, entschieden.

Das aktuelle iPad ist sehr leicht und bietet trotzdem eine weit ausreichende Akkulaufzeit. Neben den klassischen Aufgaben, die mit einem Notebook im Unterricht erledigt werden können, bieten sich zusätzlich mit der eingebauten Rückkamera deutlich bessere Möglichkeiten z.B. zur Filmproduktion im Sprachunterricht oder zur Versuchsdokumentation in den Naturwissenschaften.

Die Touch-Oberfläche löst endlich das Versprechen der „Geometrie zum Anfassen“ ein, für das bisher immer noch eine Maus genutzt werden musste, und erlaubt es zum Beispiel, digitale Skizzen anzufertigen. Mit dieser Geräteklasse gibt es bereits einschlägige und gute Erfahrungen an Schulen. Dabei werden immer wieder die zur Verfügung stehenden Programme und die Stabilität des Betriebssystems hervorgehoben. Zudem ist es in sekundenschnelle nutzbar.

Durch die einheitliche Ausstattung, die zunächst pädagogisch begründet ist, ergeben sich weitere Vorteile. Die Schülerinnen und Schüler können sich bei Fragen leicht gegenseitig unterstützen, der Dokumentaustausch zwischen den Geräten und die kabellose Präsentation über Beamer sind sehr viel leichter möglich.

Finanzierung

Die Schule stellt die technische Infrastruktur (geeignetes WLAN in allen Räumen, Beamer und Apple-TV) zur Verfügung. Ein Angebot für die Geräte mitsamt dem besten Service (Versicherungsschutz, Hülle, Einführung, Ersatzgeräte und Geräte für finanzschwache Familien) wird von der Schule eingeholt und den Eltern unterbreitet. Die Anschaffung der Geräte erfolgt direkt über die Eltern. Da eine Auswahl erst im Laufe des 6. Schuljahrgangs für den 7 Jahrgang erfolgt, ist auch eine genaue Kostenangabe erst dann möglich. Je nach Modell werden sich die Kosten im Rahmen von etwa 600€ bzw. monatliche Rate von ca. 14€ - 18€ bewegen. Das Unternehmen bietet darüber hinaus die Teilnahme an einem Schutzpaket an, mit dem das Gerät abgesichert ist.

In den Kosten ist enthalten:

  • Eine Versicherung (bei Eigenbeteiligung) schützt vor finanzieller Belastung bei kostenpflichtigen Reparaturen, z.B. Sachschäden durch Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit, Überspannung, Kurzschluss, Brand, Wasser, Sabotage, Vandalismus und mehr – siehe Versicherungsbedingungen. Außerdem ist der Verlust durch Diebstahl oder Raub versichert.
  • Technischer Support
  • Ersteinrichtung & Erstschulung
  • robuste Schutzhülle/-folie

Private Nutzung

Die mobilen Computer sind ein schulisches Arbeitsgerät. Sie können privat genutzt werden, wenn ihre Funktionsfähigkeit für die Schule gesichert ist. Dazu dienen Absprachen, welche eigenen Programme verwendet werden dürfen und welche Schutzprogramme installiert werden müssen. Ein hochwertiges Arbeitsgerät muss gepflegt werden – auch zu Hause.

Die Eltern sollten ihren Kindern zu Hause einen Internetzugang zur Verfügung stellen, der den Belangen von Virenschutz und Schutz vor jugendgefährdenden Seiten Rechnung trägt.

Die Eltern verpflichten sich, mit ihren Kindern eine Vereinbarung zum

Mediennutzungsverhalten zu treffen. Wir empfehlen hier eine schriftliche Vereinbarung, die an das Alter der Kinder fortlaufend angepasst werden kann. Dazu gehören sicherlich Vereinbarungen zur Struktur der Hausaufgabenzeit, Zeitbeschränkungen bei der Nutzung elektronischer Medien oder die Abwesenheit des Smartphones bei Erledigung der Hausaufgaben. Für die Hausaufgaben in Tablet-Klassen ist in der Regel eine Internetzeit von etwa einer Stunde völlig ausreichend.

Um die sinnvolle Nutzung des Iservs der Wittekind-Realschule nutzen zu können, sollte im Elternhaus ein PC (Windows, Mac, Linux ...) mit Drucker zur Verfügung stehen, damit die Schülerinnen und Schüler auf ihre Daten zugreifen und sie ausdrucken können.

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